Diversitätssensible Zusammenarbeit mit Familien mit Fluchterfahrung und Migrationshintergrund
Melisa Budimlic von Refugio München hat in ihrem Fachvortrag am 18. März im Stadtsaal Neuötting, organisiert vom Verein ProPräventiv im Landkreis Altötting, darauf hingewiesen, dass in einer zunehmend globalisierten Welt die Vielfalt innerhalb von Gesellschaften stetig wachse. Familien mit Fluchterfahrung und Migrationshintergrund brächten unterschiedliche kulturelle Prägungen, Werte, Sprachen und Lebensrealitäten mit. Für Fachkräfte in Bildung, Sozialarbeit und Gesundheitswesen ergebe sich daraus die Aufgabe, sensibel, respektvoll und professionell auf diese Vielfalt einzugehen. „Diversitätssensible Zusammenarbeit ist dabei ein zentraler Bestandteil gelingender Unterstützung und Integration“, sagte die Referentin.
Der Vortrag „Kultursensibles Arbeiten“ der Refugio-Fachbereichsleiterin Melisa Budimlic bietet einen kompakten Einblick in zentrale Aspekte diversitätssensibler Praxis in der Zusammenarbeit mit Familien mit Fluchtbiografie. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Flucht- und Migrationserfahrungen das Erleben und Verhalten von Eltern und Kindern prägen – und wie pädagogische Fachkräfte diesen Familien mit Empathie, Klarheit und strukturellem Wissen begegnen können. Der Verein Pro Präventiv im Landkreis Altötting organisiert den Abend gemeinsam mit der Katholischen Erwachsenenbildung Rottal-Inn-Salzach e.V.. am 18. März im Neuöttinger Stadtsaal.
Die ISG-Geschäftsleiter Dr. Christoph von Reden und Dominik Gschwendtner übergaben einen Scheck in Höhe von 3000 Euro an ProPräventiv im Landkreis Altötting e.V. „Wir begrüßen die Spende sehr, die Jugendlichen insbesondere bei der Sucht- und Gewaltprävention zugutekommen wird“, freute sich Waltraud Himpsl-Philibert, Vorsitzende vom Verein ProPräventiv im Landkreis Altötting bei der Spendenübergabe.
